Trainingskonzept

Sie Fragen sich bestimmt, wie soll man den richtigen Personal Trainer bei der Vielzahl der möglichen Trainer finden.  Um Ihnen diese Entscheidung leichter zu machen möchte ich Ihnen mein Trainingskonzept näher bringen. 

Durch meine erste Ausbildung habe ich gelernt gesunde Menschen sportlich zu betreuen. Im Studium zum Physiotherapeuten habe ich mein Wissen erweitert um auch mit verschiedensten Krankheitsbildern zu arbeiten. 

Gerade durch die Physiotherapieausbildung und Studium lege ich viel Wert auf ein funktionelles Training (Verbesserung von Alltagsbewegungen). Mein persönliches Interesse ist die menschliche Physiologie. 

Durch das Wissen über die Physiologie können viele Rückschlüsse auf Wundheilungsphasen, Medikamenteneinfluss, Sport nach Verletzungen, Ansteuerung unterschiedlicher Muskelfasern und ähnliches nehmen. Deshalb habe ich mich auf ein funktionelles sensomotorisches Training mit physiotherapeutischen Einflüssen spezialisiert.

meghan-holmes-779221-unsplash

Funktionelles sensomotorisches Training als Mittel zum Erfolg!

meghan-holmes-779221-unsplash

Funktionelles sensomotorisches Training als Mittel zum Erfolg!

Funktionelles Training

Ein Funktionelles Training bedeutet alltags relevante Übungen, die komplexe und mehrgelenkige Bewegungsabläufe beinhalten. Dadurch werden zeitgleich mehrere Muskeln angesteuert die für einen funktionellen Bewegungsablauf zusammen arbeiten müssen. Die isolierte Kräftigung nur eines Muskels findet nicht statt.

Sensomotorisches Training

Sensomotorik setzt sich aus den Worten „Sensorik“ und „Motorik“ zusammen. Die Sensorik leitet Reize aus der Peripherie (z.B. von Haut und Muskeln) ans Gehirn. Die Motorik ist die Reaktion auf den sensorischen Reiz. Z.B. die richtige Ansteuerung eines Muskels oder Schutzreaktionen bei Gefahr. Kurz gesagt: ein Sensomotorisches Training verbessert die Informationsverarbeitung und die Reaktion hierauf (Aktio-Reaktio).

Um nun ein funktionell sensomotorisches Training anzuwenden werden beide Trainingsarten kombiniert. Zum funktionellen Training kommt ein veränderbarer Untergrund hinzu, zum Beispiel ein Luftkissen, Pezziball, Sand oder unebener Waldboden. Hierdurch werden dreidimensionale Bewegungen gestärkt.

ZUSAMMENGEFASST BEWIRKT EIN FUNKTIONELLES SENSOMOTORISCHES TRAINING FOLGENDES

  • Es gleicht muskuläre Dysbalancen aus
  • verbessert inter- und intramuskuläre Koordination
  • kann Verletzungen vorbeugen
  • verbessert das Gleichgewicht
  • steigert die Explosivkraft und Reaktionsfähigkeit
  • Erleichtert unseren Alltag
  • Senkt das Sturzrisiko im Alter
  • Senkt die Wiederverletzungsgefahr nach Läsionen (rezidive)
  • Verbessert den Knochenstoffwechsel (Osteoporoseprophylaxe oder Reduzierung)
  • Ist gut kombinierbar mir anderen Trainingsmethoden, vor allem zur Schmerzreduzierung. (1)
Sling Training

DER HINTERGRUND DES TRAININGS

Ein Blick in die menschliche Physiologie zeigt, dass unsere Muskulatur aus verschiedenen Muskelfasertypen besteht, die unterschiedlich angesprochen werden. Um dies Grob zu unterteilen, kann man sie in langsame (ST-Fasern) und schnelle Muskulatur (FT-Fasern) unterteilen. Die langsame ist für unsere aufrechte Haltung da und für viele Alltagsbewegungen zuständig (Aufrecht halten des Körpers im Stand). Diese Bewegungen führen wir Automatisch und/oder Bewusst aus. Die schnelle Muskulatur wird meist unwillkürlich angesteuert und reagiert, wenn wir z.B. Umknicken, schnell nach etwas greifen wollen und ähnlichem. Im Alltag nutzen wird hauptsächlich die langsame Muskulatur, die schnelle Muskulatur bleibt dadurch oft untrainiert oder geht durch monotone Bewegungen oder langes Sitzen verloren. Dies führt auf Dauer zu Instabilitäten im Gelenk, zu Gleichgewichtsproblemen, Stürzen/Stolpern, chronische Schmerzen, und vielem mehr. Oft wird der Besuch in einem Fitnessstudio empfohlen, was theoretisch ein guter Schritt ist, doch viele 

Fitnessstudiogeräte sind so konzipiert, das die Person fest in einem Sitz mit Lehne sitzen und isoliert einen Muskel trainiert. Dieses Training zwingt den Trainierenden in eine monotone vorgegebene Bewegung. Dabei werden die schnellen Muskelfasern nicht angesteuert und bleiben untrainiert. In unserem Alltag benötigen wir aber, beeinflusst durch Umwelt, körperliche Fitness/Gesundheit, Verhalten und viele weitere Faktoren freie, dreidimensionale Bewegungen. 

Ein funktionell sensomotorische Training lässt sich wunderbar mit jeglichen Zielen kombinieren, egal ob Sie Muskelaufbau, Kraft-Ausdauer, ein reines Gesundheitstraining, Gleichgewichtstraining oder andere Trainingsziele verfolgen. Möchten Sie mehr zu diesem Thema wissen, so zögern Sie nicht mich anzusprechen. 

Noch unschlüssig? Gern sende ich Ihnen Referenzen meiner Kunden zu.

1. T. Gisler-Hofmann 2008 „Plastizität und Training der sensomotorischen Systeme – Lernen durch Wiederholung ohne Wiederholung“